DIN 18202

Beton schwindet nach der Einbringung. Durch Verdunsten des Wassers resultieren Spannungen und damit unvermeidbare Risse. 

Damit diese Risse im Rahmen bleiben, müssen folgende Maßnahmen gesetzt werden:

  • das Ausbilden von Schwindfugen.
  • Es wird ein Fugenplan mit „geplanten“  künstliche Risse hergestellt.
  • Dazu werden mit geeigneten Geräten "Scheinfugen" geschnitten, die aber noch vor dem Entstehen der ersten Risse erfolgen müssen.
  • Der Beton muss aber bereits so fest sein, dass er schneidfähig ist.
  • Dies ist Temperatur -Abhängig aber in der Regel ca. 24-48 Stunden nach der Betonage.


Um das in der Norm liegende Ausbrechen der Fugen bei schwerer Beanspruchung zu vermeiden, gibt es auch andere Fugenlösungen z.B : mit Stahlfugenprofilen die wir auf Anfrage auch gerne anbieten.

Im Innen- und Aussenbereich. Zur Imprägnierung von Beton, und anderen saugenden Werkstoffen, trocken oder feucht, zum Verfestigen absandender Estriche, zur Herstellung von Haft-Voranstrichen unter Kunstharzbeschichtungen und -mörteln, zur Versiegelung mineralisch gebundener Oberflächen. Zum Imprägnieren auf frisch geflügelten monolithischen Platten in der Hydratationsphase sowie zur verbesserung des mechanischen Abriebs ohne dabei Einfluss auf die Endfestigkeit des Betons zu nehmen. Zum Schutz gegen Treibstoffe und Öle, zum Staubfreimachen und zur Verbesserung der Verschleißfestigkeit. Für Fabrikationsräume, Werkstätten, Lagerräume, Garagen.

Übliche Nachbehandlungsmethoden sind: Abdecken mit Folie und Aufsprühen flüssiger Nachbehandlungsmittel.
Austrocknungs- & Verdunstungsschutz



Farbiger Hartkorneinstreuung (beige, rot, grün, schwarz)

Die Einstreuung
Hierbei wird das Fertigprodukt (Hartkorn)von namhaften Herstellern als Sackware auf die Baustelle geliefert und je nach Bedarf mit dem Schieber oder einem Hartkornwagen aufgebracht. Für gute Ergebnisse empfehlen wir mind. 3 - 5 kg/m².

Das Hartkorn besteht aus Zement, Quarzsand und Silizium. Je nach Nutzung der späteren Beton-Oberfläche werden Verschleißschichten mit unterschiedlicher Qualität und Schichtstärken von 2 - 3 mm eingesetzt.

Das trocken aufgebrachte Hartkorn entnimmt dem noch jungen Beton nur so viel Wasser (ca. 0,3%) wie nötig, um das Hartkorn in die Oberfläche einarbeiten zu können. Bei maschineller Bearbeitung erfolgt dann ein richtiggehendes Einschmelzen der Hartstoffe in den Beton-Boden.

Auch Eingefärbte Industrieböden lassen Sich mit dem färbigen Hartkorn somit einfach und kostengünstig herstellen.